Leistung
Organisationsbeobachtung
Wiederkehrende Kommunikations- und Entscheidungsmuster werden anhand konkreter Kommunikationsstrukturen beschreibbar.
Ausgangspunkt ist kein abstraktes Organisationsmodell, sondern ein Phänomen, das für die Beteiligten folgenreich ist, bislang nicht ausreichend erklärt oder bearbeitet werden kann und entscheidungsrelevant ist.
- Ausgangslage
- Ein Problem wird intensiv diskutiert, bleibt aber trotz wechselnder Maßnahmen strukturell stabil.
- Erwarteter Nutzen
- Die Organisation erhält mehrere prüfbare Beschreibungen ihrer Entscheidungsbedingungen statt einer vorschnellen Ursachenzuschreibung.
- Grenzen
- Die Beobachtung kann keine objektive Gesamtsicht liefern und ersetzt keine Entscheidung der Organisation.
Vorgehen
- Phänomen klärenBeobachtbare Ereignisse und relevante Kontexte eingrenzen.
- Unterscheidungen rekonstruierenBeschreiben, welche Sichtweisen Entscheidungen beeinflussen.
- Hypothesen prüfenBeobachtungen mit Beteiligten und Daten kontrastieren.
Ergebnisse
- Eine belastbare Beschreibung des beobachteten Musters.
- Beschriebene Annahmen, Entscheidungsprämissen und blinde Flecken.
- Begründete Ansatzpunkte für begrenzte Interventionen.